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Es brennt! Was nun?

... was bei einem Brand zu tun ist!


Verhaltensregeln:

Grundsätzliches

Ruhe bewahren !!!
... und schnell, aber überlegt handeln, denn dies kann Menschenleben retten!

Alle Türen und Fenster schließen!

Geschlossene Türen und Fenster können Leben retten, denn die Ausbreitung des Brandrauches kann so verhindert werden.

Angst ist ansteckend

Angst und Panik führt zu Fehlhandlungen und somit zur Gefährdung von Menschenleben. (In den meisten Fällen, in denen die Feuerwehr Menschen mittels Drehleitern und Fluchthauben aus ihren Wohnungen "retten" muss, liegen solche Fehlreaktionen vor.)

Einige wichtige Hinweise

  Nicht versuchen bereits verqualmte Rettungswege zu passieren! Nicht durch einen verqualmten Treppenraum nach unten auf die Straßen (Gefahr der Rauchvergiftung).

  In der Wohnung bleiben!

  Türen geschlossen halten!

  Notfalls noch zusätzlich mit feuchten Tüchern o.ä. abdichten.

  Zu einem Fenster oder Balkon gehen und sich dort bemerkbar machen. Die Feuerwehr rettet Sie dann.

  Niemals aus dem Fenster springen! Es sei denn, die Feuerwehr hat ein Sprungpolster aufgebaut und fordert einen Menschen auf, ins Sprungpolster zu springen.

  Befindet man sich in einem verqualmten Raum, so muß man tief auf den Boden hinunter. Hier befinden sich meist noch Atembahre Luft und erträgliche Temperaturen.

  Ein nasses Tuch vor Mund und Nase ist vorübergehend ein behelfsmäßiger Schutz. Im Brandrauch enthaltene wasserlösliche Stoffe werden so im feuchten Tuch gebunden und die Schleimhäute werden nicht ganz so stark gereizt - aber fehlender Sauerstoff damit nicht ersetzt.

  Zur besseren Orientierung an der Wand entlang tasten. So findet man leichter eine rettende Tür.

  Nach Verlassen eines verqualmten Raumes Türen sofort schließen. Man verhindert so die Rauchausbreitung, sichert den Rettungsweg auch für andere und verlangsamt die Brandausbreitung.

  Niemals einen Aufzug benutzen! Aufzüge können zu Todesfallen werden. Sie können stecken bleiben oder in verqualmten Bereichen anhalten, was zur Folge hat, dass die Türen nicht mehr schließen, da durch den Rauch die Lichtschranken blockiert sind.

  Ohne Rücksicht auf den Umfang des Brandes unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 122) verständigen ! Beim Anruf ruhig und deutlich sprechen.

  Nach Möglichkeit sollen alle Hausbewohner alarmiert und gewarnt werden - zuerst natürlich die, die direkt vom Brand betroffen sind. Verletzten oder gehbehinderten Hausbewohnern beim Verlassen des Gebäudes helfen. Nicht durch verqualmte Trepperäume das Haus verlassen. Keine Aufzüge benutzen.

  Nach Möglichkeit sollen alle Hausbewohner alarmiert und gewarnt werden - zuerst natürlich die, die direkt vom Brand betroffen sind. Verletzten oder gehbehinderten Hausbewohnern beim Verlassen des Gebäudes helfen. Nicht durch verqualmte Trepperäume das Haus verlassen. Keine Aufzüge benutzen.

  Wenn die Möglichkeit besteht, kann jeder auch selbst eine Brandbekämpfung einleiten, denn in der Entstehungsphase eines Brandes reicht zum Löschen der Inhalt eines Wasserglases aus, nach einer Minute benötigt man schon einen Eimer voll Wasser, und wenn die Feuerwehr nach 6-7 Minuten eintrifft, reichen oft ein- bis zweihundert Liter nicht aus.

Brandbekämpfung aber nur durchführen,
wenn das eigene Leben nicht gefährdet wird!


Dabei Vorsicht beim Öffnen von Türen ! Es besteht die Gefahr der Stichflammenbildung (so genannter “Flash-over”). In gebückter Haltung vorgehen. Den Rückzugweg freihalten. Wird ein Löschversuch abgebrochen, sofort wieder die Tür des Brandraumes schließen.

  Wenn das Haus verlassen wurde, bitte die Feuerwehr an der Straße erwarten und einweisen. Unter Umständen wird so wertvolle Zeit zur Menschenrettung oder Brandbekämpfung gewonnen.




NOTRUF: 122 | Serviceline: +43 (0) 2764 / 7995 | info@feuerwehr-hainfeld.at | Ramsauer Straße 19, A - 3170 Hainfeld

(c) seit 2006 HBI Ing. Anton Durst